Die Satzung

BÜRGERVEREIN GEMEINDE ZÜRCH SCHWEINFURT 1900 E.V.

§ 1 NAME UND SITZ DES VEREINS


Der Verein führt den Namen „Bürgerverein Gemeinde Zürch Schweinfurt 1900 e.V.“.
Er hat seinen Sitz in Schweinfurt und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 WESEN UND ZWECK DES VEREINS


Der Verein fördert und unterstützt das kulturelle Leben im Stadtteil Zürch. Parteipolitische Bestrebungen und Erörterungen konfessioneller Fragen sind      ausgeschlossen.
Er bezweckt die Wahrung und Förderung der Interessen seiner Mitglieder in der    Gemeinde und die Interessenvertretung dieser Gemeinde gegenüber Behörden, Verbänden, Organisationen und sonstigen Einrichtungen.

§ 3 SELBSTLOSIGKEIT


Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mit-glieder haben nur Ersatzanspruch für tatsächlich geleistete Auslagen und Aufwendungen.

§ 4 GESCHÄFTSJAHR


Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 5 MITGLIEDSCHAFT

5.1. Mitglied des Vereins kann jeder werden, der die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt und bestrebt ist, die Vereinsinteressen zu vertreten und zu unterstützen.  Bei Minderjährigen ist die Aufnahme nur mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters zulässig.

5.2. Aufnahmeanträge sind schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu richten.

5.3. Über den Aufnahmeantrag entscheidet die Mehrheit der in einer Vorstandssitzung anwesenden Vorstandschafsmitglieder. Die Aufnahmen werden der Mitglieder-versammlung mitgeteilt. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages ist die Anrufung in der nächsten Mitgliederversammlung möglich. Diese entscheidet endgültig. Die Mitgliedschaft wird erworben mit der vollen Beitragszahlung für das Eintrittsjahr.

5.4. Der Beweis der Aufnahme ist durch Feststellung im Protokoll zu führen.

5.5. Die Mitgliedschaft besteht aus ordentlichen und jugendlichen Mitgliedern.

Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

5.6. Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich im Verein oder in der Gemeinde besonders verdient gemacht haben. Dies geschieht durch Beschluss der Vorstandschaft mit Zweidrittelmehrheit.



§ 6 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

6.1 Die Mitgliedschaft endet

mit dem Ableben des Mitgliedes

mit der schriftlichen Austrittserklärung an den geschäftsführenden Vorstand. Der Austritt kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres erklärt werden.

durch Ausschluss

Der Ausschluss aus dem Verein kann nur mit Zweidrittelmehrheit der Vorstandschaft beschlossen werden und zwar:
Bei erheblichem Verstoß gegen die Vereinsinteressen oder gegen die Satzung.

Bei unehrenhaftem Betragen innerhalb oder außerhalb des Vereins oder
    bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.    

Wenn ein Mitglied trotz zweimaliger Aufforderung unbegründet seiner Beitragspflicht nicht nachkommt. Der Beitragsanspruch bleibt hierdurch unberührt.

Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied anzuhören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Das Mitglied kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen ab Posteingang, schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand Berufung einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.

 

 

 § 7 MITGLIEDSBEITRAG


7.1. Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Eine Beitragsänderung erfolgt auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes und muss durch die Mitgliederversammlung bestätigt werden. 


7.2. Der Mitgliedsbeitrag ist spätestens zum 31.03 des jeweiligen Jahres fällig.


7.3. Die Mitgliederversammlung kann für die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben ihrer Mitglieder, außerordentliche Beiträge beschließen.


7.4. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.


7.5. Stundung oder Erlass von Beiträgen sind beim geschäftsführenden Vorstand zu beantragen. Dem Antrag kann in besonderen Fällen entsprochen werden.
7.6. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages ist für Einzelpersonen, Ehepaare und eingetragene Partnerschaften gleich. Jugendliche zahlen einen gesonderten Beitrag.

§ 8 RECHTE UND PFLICHTEN


8.1. Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten.


8.2. In die Vereinsämter können nur volljährige Mitglieder gewählt werden. Sie sollen dem Verein jedoch mindestens ein Jahr angehören.


8.3. Jedes volljährige Mitglied hat Wahl- und Stimmrecht.


8.4. Alle Mitglieder haben für das Wohl und die Förderung des Vereins einzutreten.

§ 9 ORGANE DES VEREINS


Die Organe des Vereins sind:

*die Mitgliederversammlung
*der geschäftsführende Vorstand
*die Vorstandschaft
*der Beirat

 

§ 10 DIE MITLGIEDERVERSAMMLUNG


10.1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr und zwar im 1. Quartal vom 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 3 Wochen schriftlich einzuberufen. In der Einladung ist die festgesetzte Tagesordnung mit den eingegangen Anträgen mitzuteilen.
10.2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom 1. Vorsitzenden unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 3 Wochen, einzuberufen, wenn der geschäftsführende Vorstand dies im Vereinsinteresse für erforderlich hält, oder wenn mindestens ¼ der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung schriftlich beantragt. Der Antrag muss begründet werden.


10.3. Die wesentlichen Aufgaben einer ordentlichen Mitgliederversammlung sind:
*Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des 1. Vorsitzenden.
*Entgegennahme des Berichtes des Schatzmeisters, der Revisoren und ihre Genehmigung
*Entlastung der Vorstandschaft und des geschäftsführenden Vorstandes.
*Beschlussfassung über die eingegangenen Anträge.
*Wahl der Vorstandschaft, der Beiräte und Revisoren.
*Festsetzung des Mitgliedsbeitrages.
*Beschluss über Satzungsänderungen.
*Beschluss über die Berufung eines Mitgliedes gegen seinen Ausschluss aus dem Verein.
*Beschluss über Vereinsauflösung.


10.4. Anträge an die Mitgliederversammlung sind spätestens 14 Tage vor deren Abhaltung schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand einzureichen. Sie sind zu begründen.


10.5. Dringlichkeitsanträge können nur mit Zustimmung von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zur Beratung und Beschlussfassung gelangen. Auch diese Anträge sind schriftlich einzureichen und zu begründen. Dies gilt nicht für Satzungsänderungen.


10.6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

 

§ 11 DIE VORSTANDSCHAFT

11.1. Die Vorstandschaft besteht aus

Vorsitzenden  = 1. Bürgermeister
Vorsitzenden  = 2. Bürgermeister
Schatzmeister
Schriftführer
Vergnügungswart
Vergnügungswart

 

11.2. Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleibt bis zu den Neuwahlen im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, wählt die nächste Mitgliederversammlung für den Rest der Amtsdauer ein Ersatzmitglied.

11.3. Der 1. Vorsitzende beruft die Sitzungen und Mitgliederversammlungen ein, legt die Tagesordnung fest und führt den Vorsitz. Im Falle seiner Verhinderung wird er durch den 2. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch ein anderes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vertreten.
Der 1. Vorsitzende berichtet der Mitgliederversammlung über das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Bericht soll auch einen Ausblick über das zukünftige Geschäftsjahr geben. Alle Mitglieder sind verpflichtet die hierfür notwendigen Unterlagen zur Verfügung zu stellen.


11.4. Der 2. Vorsitzende unterstützt den 1. Vorsitzenden und vertritt ihn bei dessen Verhinderung. Er kann daneben mit zusätzlichen Aufgaben betraut werden.


11.5. Der Schatzmeister verwaltet das Finanzwesen des Vereins. Er hat für den termingerechten Eingang der Mitgliedsbeiträge zu sorgen, notwendige Zahlungen zu leisten und in der Mitgliederversammlung den Rechenschaftsbericht über Einnahmen und Ausgaben zu erstatten.


11.6. Der Schriftführer ist für die Anfertigung von Niederschriften aus Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen verantwortlich und arbeitet  - wenn notwendig - bei der offiziellen Korrespondenz unterstützend mit.


11.7. Der 1. und 2. Vergnügungswart sind für die Organisation und die Ausgestaltung der Veranstaltungen des Vereins zuständig.


11.8. Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder können zu den Vorstandssitzungen eingeladen werden. Sie sind nicht stimmberechtigt.


§12 GESCHÄFTSFÜHRENDER VORSTAND


12.1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Schatzmeister.


12.2. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes ist einzelvertretungsberechtigt. Bei verpflichtenden Rechtsgeschäften über einen Betrag größer 5.000 € wird der Verein durch 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten. 

 

12.3. Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein über mehr als 10 000 €, verpflichten, ist der geschäftsführende Vorstand nur mit Genehmigung von Zweidrittelmehrheit der Mitgliederversammlung befugt.


12.4. Der geschäftsführende Vorstand hat jederzeit das Recht, in die Kassenbücher Einblick zu nehmen.


12.5. Der geschäftsführende Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. 

   
§ 13 DER BEIRAT


Der Beirat hat eine beratende, prüfende und unterstützende Funktion. Die Mitgliederversammlung legt auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes die Anzahl der Beiräte fest. Die Beiräte können an den Vorstandssitzungen teilnehmen.


§14 REVISOREN


Revisoren können beratend an den Vorstandssitzungen teilnehmen.


§15 BESCHLÜSSE


15.1. Beschlüsse werden vorbehaltlich des § 12 Nr. 3 mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

15.2. Satzungsänderungen sind vorbehaltlich des § 15 Nr. 3 nur durch eine Mehrheit
von zwei Drittel der anwesenden ordentlichen Mitglieder möglich. Die Auflösung und die dadurch bedingte Entscheidung über das Vereinsvermögen kann nur durch eine Mehrheit von drei Viertel sämtlicher Mitglieder beschlossen werden.

15.3. Zur Änderung des Namens nach § 1 und des Vereinszweckes § 2 ist die Zustimmung von dreiviertel der anwesenden ordentlichen Mitglieder notwendig.


15.4. Abstimmungen und Wahlen können durch Handaufheben durchgeführt werden. Geheime Abstimmung (schriftlich) ist erforderlich, wenn 10% der anwesenden- ordentlichen Mitglieder dies beantragen.

 

 

15.5. Die gefassten Beschlüsse sind mit dem zahlenmäßigen Abstimmungsergebnis in einem Protokoll festzuhalten, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.



§16 WAHL DES 1. VORSITZENDEN


Zum 1. Vorsitzenden ist gewählt, wer die Mehrheit der Stimmen der anwesenden ordentlichen Mitglieder erhält. Ist eine Mehrheit im ersten Wahlgang nicht erreicht, so ist in einem zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmanteilen durchzuführen. Bei Stimmengleichheit im zweiten Wahlgang entscheidet das Los.


§17 AUFLÖSUNG DES VEREINS


17.1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Kommt ein gültiger Beschluss in dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung (siehe auch § 15/2) nicht zustande, ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. In dieser kann die Auflösung des Vereins mit drei Viertel der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.


17.2. Die Haftung des Vereins für Verbindlichkeiten beschränkt sich auf das Vereinsvermögen.


17.3. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen der evangelischen Kirchengemeinde St. Salvator zu, die es unmittelbar und ausschließlich für Gemeinnützige und karitative Zwecke innerhalb des Stadtteils Zürch zu verwenden hat.

 

§18 INKRAFTTRETEN


Diese Satzung tritt nach Genehmigung durch die Mitgliederversammlung am  06.02.2010   in Kraft.

Schweinfurt, den 06.02.2010

Jörg Assmann                                        Michael Gehrig
1.Vorsitzender                                       2.Vorsitzender

 

Horst Werberich                                     Gerhard Witzleben
Schatzmeister                                        Schriftführer
   

Satzung Bürgerverein Zürch.pdf
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